Auswärtiges Amt gibt deutlichen Reisehinweis für Washington DC heraus – Derweil wurde der Notstand verlängert

Das Auswärtige Amt hat seine Reisehinweise für deutsche Touristen in Washington aktualisiert und vor weiteren Gewaltausbrüchen gewarnt. “Eine Fortsetzung der Demonstration ist sehr wahrscheinlich; Gewalt, inklusive Schusswaffengebrauch können nicht ausgeschlossen werden”, schreibt das Ministerium auf seiner Internetseite. Es rät dazu, die Innenstadt zu meiden und sich an die ab 18.00 Uhr Ortszeit bis 6.00 Uhr morgens geltende Ausgangssperre zu halten. Die Lage sollte in der weiteren Übergangsphase bis zu dem am 20. Januar anstehenden Machtwechsel im Weißen Haus aufmerksam beobachtet werden, heißt es in den neuen Reisehinweisen weiter. Gewalt könne jederzeit wieder aufflammen. Das Auswärtige Amt rät dazu, Menschenansammlungen zu meiden und sich an Anweisungen von Sicherheitskräften zu halten.

Notstand bis 21.01.2021

Der über Washington DC verhängte öffentliche Notstand wird auf mehr als zwei Wochen verlängert. Bürgermeisterin Muriel Bowser verkündete, in Folge der Ausschreitungen in der US-Hauptstadt werde die Verordnung nun für 15 Tage in Kraft bleiben – also bis zum Tag nach Bidens offizieller Amtseinführung am 20. Januar.

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