COVID-19 als “Arbeitsunfall”

Wer sich bei einer “versicherten Tätigkeit” mit dem Corona-Virus infiziert, kann das als Arbeitsunfall geltend machen. Voraussetzung ist, dass die Infektion auf die jeweilige versicherte Tätigkeit (Beschäftigung, Kita- oder Schulbesuch, Ausübung bestimmter Ehrenämter, Hilfeleistung bei Unglücksfällen o.ä.) zurückzuführen ist. In diesem Rahmen muss ein intensiver Kontakt mit einer infektiösen Person nachweislich stattgefunden haben und spätestens innerhalb von zwei Wochen die Erkrankung eingetreten sein. Die Unfallkasse prüft und bewertet jeden Fall einzeln.

Nach anerkannten COVID-19-Erkrankungen als Arbeits-, Kita- oder Schulunfall haben die Betroffenen den gleichen Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung wie bei allen anderen Arbeitsunfällen und
Berufskrankheiten.

Grundsätzlich sollte man alle Covid-19 Fälle der Unfallkasse melden, da noch nicht absehbar ist, wie die Langzeitfolgen, die das Virus verursachen kann.

Quelle: Unfallkasse Sachsen-Anhalt

(Red/André Kosig)

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