Das bedeutet die bundeseinheitliche Notbremse für Sachsen-Anhalt

Gestern wurde sie nun beschlossen, die bundeseinheitliche Notbremse. Was das für Sachsen-Anhalt bedeutet, hat der MDR sehr anschaulich zusammengefasst.

Wirtschaft

Wenn die Inzidenz drei Tage hintereinander bei mehr als 150 liegt, muss auch der Einzelhandel dichtmachen. Supermärkte oder Drogerien bleiben, wie bisher, immer offen. Auch Blumenläden, Garten- und Großmärkte dürfen generell geöffnet bleiben. Für alle anderen gilt: Bei einer Inzidenz zwischen 100 und 150 ist Einkaufen mit vorheriger Terminbuchung möglich. Nur: Ohne negativen Corona-Test geht auch da nichts.

Schulen

Wenn die Inzidenz drei Tage bei mehr als 100 liegt, ist nach dem neuen Gesetz künftig Wechselunterricht angesagt. Das beträfe aktuell die Landkreise Altmarkkreis Salzwedel, Börde, Jerichower Land, Salzlandkreis, Anhalt-Bitterfeld sowie die Städte Magdeburg und Dessau. Bei einer Inzidenz von 165 und mehr bleiben die Schulen komplett dicht – also im Landkreis Stendal (wie ohnehin schon), in Halle, im Saalekreis, im Landkreis Harz, im Burgenlandkreis und im Landkreis Mansfeld-Südharz. Hoffen kann der Landkreis Wittenberg: Dort liegt die Inzidenz laut RKI heute Morgen unter 100 – ein sprunghafter Rückgang im Vergleich zum Vortag. Bei diesem Wert bliebe alles normal.

Nächtliche Ausgangssperren

Sie gelten überall dort, wo die Inzidenz bei mehr als 100 liegt – zwischen 22 Uhr und 5 Uhr. Wer allein joggen oder spazieren gehen will, kann das auch nach 22 Uhr und bis Mitternacht tun. Beim Blick auf die aktuellen Zahlen hieße das: Die Ausgangssperren würden überall im Land gelten – außer im Landkreis Wittenberg. Wie gesagt: Die Zahlen von dort sind aber mit Vorsicht zu genießen.

Quelle: MDR

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