Das sind die Preistreiber bei Benzin & Diesel – Aber sparen geht auch

Ungeachtet dessen, dass viele die vergangene Wahl immer gern als Preistreiber sehen, liegen die wirklichen Gründe für die aktuellen Preise an den Zapfsäulen woanders. Auch die Besteuerung in Deutschland (Co2 Steuer & Mehrwertsteuer) sind nicht wirklich das Problem.

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Hat uns vor ein paar Monaten noch die geringe Nachfrage, aufgrund der weltweiten Coronapandemie, relativ günstige und stabile Preise beschert, so sorgt eine erhöhte Nachfrage der Wirtschaft und auch die Jahreszeit jetzt für extreme Preissprünge nach oben.
Denn zum einen ist die Nachfrage der Wirtschaft, die sich wieder erholt, weltweit gestiegen, zudem treibt die immer kälter werdende Jahrenzeit die Nachfrage nach Heizöl Saisonbedingt nach oben.
Da ist es nicht verwunderlich, wenn Produktionsausfälle im Golf von Mexiko aufgrund des Hurrikans “Ida” und das nicht erhöhen der Fördermengen durch die Opec+ Staaten, den Preis für Rohöl an den Börsen nach oben treiben.

Fassen wir also zusammen:

– Erhöhte Nachfrage der sich erholenden Wirtschaft weltweit
– Erhöhte Nachfrage nach Heizöl
– Gleichbleibende Fördermenge der Rohöl fördernden Staaten

Dieser Mix lässt uns Verbraucher gerade verzweifeln und da hilft es auch nicht viel, wenn die Opec+ im November die Fördermenge geringfügig erhöhen will.

Trotzdem etwas sparen

Der ADAC empfiehlt stärker denn je die Preise zu vergleichen und wenn das Auto E10 tanken darf, diesen Preisvorteil zu nutzen. Zudem kommt es auch der Umwelt zu Gute.

Der Vergleich der Preise via Vergleichs-Apps kann sich durchaus lohnen, wenn man gezielt die günstigste Tankstelle ansteuert, aber auch (wer es kann) dann tankt, wenn im Tageschnitt der Preis am günstigsten ist. Dies ist meist in den frühen Nachmittagsstunden, sowie oftmals ab 18 oder 20 Uhr der Fall.

(Redaktionsnetzwerk Hettstedt Live/André Kosig)

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