Die Forderungen zur Aufnahme von Kindern wird immer lauter

Die Zustände in den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln sind katastrophal. Mehrere Oberbürgermeister fordern die Bundesregierung zum Handeln auf. Der CDU-Politiker Patzelt spricht bei ntv von einer „humanistischen Pflicht“.

Immer mehr Oberbürgermeister und Landespolitiker fordern ein Handeln. Dabei liegt der Fokus auf Kinder und Jugendliche, die in den Lagern allein sind.

Der CDU-Politiker und ehemalige Oberbürgermeister von Frankfurt/Oder, Martin Patzelt, fordert, dass die Europäische Union und Deutschland den Kindern in den griechischen Flüchtlingslagern zu Hilfe kommen. „Wenn man das betrachtet, dann haben wir die humanistische und menschliche Pflicht, für diese Kinder und Jugendlichen zu sorgen“, sagte Patzelt ntv. Viele Kinder in den Lagern hätten keine Eltern bei sich und lebten in einer „Lagerkultur, die Angst macht“.

Auch die Chefin der Bayern-SPD, Natascha Kohnen, forderte im „Frühstart“ von RTL/ntv: „Lasst uns die Kinder, die Minderjährigen, die Schwangeren endlich rausholen und lasst sie rein nach Europa, und hier müssen wir einfach Humanität zeigen. Und das vermisse ich. Einfach nur diese Härte zu zeigen, das ist falsch.“

Aktuell ist dies rechtlich allerdings nicht möglich, da dafür erst gesetzliche Grundlagen geschaffen werden müssten.

(ntv)

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