Freibad öffnet, Gastonomen werden entlastet und die hitzige Auseinandersetzung im heutigen Stadtrat

Die wohl wichtigste Information aus dem heutigen Stadtrat als erstes.

Das Stadtbad wird am 12. Juni um 10 Uhr wieder öffnen. Geschuldet der aktuell gültigen Auflagen, dürfen sich maximal 400 Personen gleichzeitig im Bad befinden. Die Details werden am morgigen Mittwoch bekannt gegeben.

Ebenso wird das Rathaus ab kommenden Montag, den 15. Juni 2020 für den Besucherverkehr wieder geöffnet. Besuche einzelner Behörden sind aber weiterhin nur mit Termin möglich, da die Wartezonen im Rathaus nicht ausreichend sind.

Des weiteren werden Gastronomen entlastet, die Sitzmöglichkeiten im öffentlichen Raum jedes Jahr aufbauen. Diese werden von den Gebühren bis 31.12.2020 für diese Nutzung des öffentlichen Raumes befreit.

Den wohl hitzigsten Punkt des Tages lieferte der Wirtschaftsplan 2020 des Eigenbetriebes Kindertagesstätten.
Stadtrat André Ulrich (BSH) wies darauf hin, dass die vorgelegten Zahlen undurchsichtig und intransparent seien. Diesen Vorwurf wies Bürgermeister Fuhlert zurück und verwies auf die Kostenverteilung von 50:50, ebenso um eine Wirtschaftung des Eigenbetriebes mit einem gewissen Puffer für unvorhersehbare Dinge wie zum Beispiel die aktuelle Corona-Situation. Dies ließ Ulrich aber nicht gelten und verwies darauf, das Hettstedt die höchste Beteiligung der Eltern habe. Rückendeckung bekam er von seinem Fraktionskollegen Thilo Wechselberger (CDU) der den Wirtschaftsplan als „Nebelbombe“ bezeichnete und man beim besten Willen nicht nachvollziehen kann, wie die Zahlen zu Stande kamen. Nach einem Schlagabtausch indem auch Frau Koch (Leiterin der Eigenbetriebes Kindertagesstätten), die als Zuschauerin zu Gast war, versuchte Licht ins Dunkel zu bringen, stellte die CDU Fraktion den Antrag, den Wirtschaftsplan zurück in den zuständigen Ausschuss zu geben, um zeitnah eine Versammlung zur Klärung der Fragen anzuberaumen. Diesem Antrag wurde mehrheitlich zugestimmt. Durch diesen Umstand wurde die Abstimmung über künftige Kita-Gebühren zurückgezogen.

(Red)


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