Google wertet Millionen Standortdaten aus und stellt sie zur Verfügung

Auch Google möchte helfen im Kampf gegen den Coronavirus. Dafür wertete das Unternehmen Millionen von Standortdaten aus, um zu zeigen, wie die Maßnahmen der Pandemieeindämmung wirken.

Als Vergleich nutzt der Konzern dabei Daten aus den Monaten Januar und Februar. Die für jedermann abrufbaren Ergebnisse zeigen prozentual, wie sich das Verhalten der Menschen weltweit geändert hat.

Die für 131 Länder veröffentlichten Daten sollen Behörden zeigen, wie die Einschränkungen allgemein auswirken und wie sie angenommen werden.

Google setzt dabei auf anonymisierte Daten, die nur die Masse abbilden und keine Rückschlüsse auf einzelne Personen zulassen. Android speichert automatisch Standortdaten, wenn man den sogenannten Standortverlauf aktiviert hat. Laut Google werden in diesem Fall „Orte, die Sie mit Ihren Geräten aufsuchen, gespeichert, selbst wenn Sie gerade keinen Google-Dienst nutzen.“ Weitere Informationen zu dieser Technik, wie man sie aktiviert und deaktiviert sind hier einsehbar.

Über den Verlauf mehrerer Wochen will Google so Trends sichtbar machen, bei denen die jeweils neuesten Daten 48 bis 72 Stunden alt sind. So ist es auch in den nun veröffentlichten Datensätzen zu sehen, die den Zeitraum vom 16. Februar bis zum 29. März abdecken.

Übersicht für Deutschland (PDF)

Alle 131 Länder

(Spiegel.de / red)

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