Hoffnung für Gastronomen – Haseloff will Lockerungen eher als in München

Gestern traf sich Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff mit seinem Amtskollegen Michael Kretschmar aus Sachsen in Halle.

Es ging um etliche Lockerungen des öffentlichen Lebens, die beide gemeinsam besprochen haben. Dabei machten beide auch den Gastronomen Hoffnung. „Die Lage ist nicht die wie in München“ wird Haseloff zitiert. Man müsse auf den Weg zu einem Leben mit dem Virus, alles differenzierter betrachten und regional auf erneute größere Ausbrüche reagieren. In Sachsen-Anhalt und Sachsen sind die Zahlen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Ziel sei es aber, einen erneuten Shutdown zu verhindern. Deshalb möchte man vorallem im Bereich Tourismus auf bundeseinheitliche Entscheidungen setzen.

Ab 04. Mai sollen nach den beiden Ministern Museen, Bibliotheken und Archive wieder öffnen. Ebenso „gesundheitsnahe“ Berufe, wie etwas Kosmetiksalons. Ebenso Gottesdienste will Haseloff zulassen.

Für Geschäfte über 800qm soll bis 04. Mai auch eine Lösung gefunden werden, wie zum Beispiel die Verkleinerung auf 800qm, die in anderen Bundesländern bereits möglich ist.

Wann genau die Wirte wieder starten können, ließ Haseloff noch offen. Er sieht aber unter Beachtung der Hygieneregeln eine frühere Öffnung als in anderen Bundesländern.

(MZ/Red)

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