Jugendweihen werden verschoben, Abschlussfeiern abgesagt und Einschulungen stehen auf dem Prüfstand

Mit jeder neuen Verordnung zur Eindämmung des Corona-Virus und den zeitgleich stattfindenden Lockerungen wird die Verunsicherung in der Bevölkerung immer größer.

Jugendweihen werden in den Herbst verschoben und Abschlussfeiern abgesagt. Sicherlich alles Entscheidungen, womit die Größeren leben können, auch wenn ihnen mit den Abschlußfeiern etwas fehlen wird, was irgendwo zu einem Schulabschluss dazu gehört.

Jetzt stehen auch die Einschulungen und deren Feiern auf dem Prüfstand. Wie Ministerpräsident Haseloff in einem MZ Interview bekannt gab, müsse man genau prüfen, ob es in dieser Zeit machbar ist. Eine generelle Absage erteilte er noch nicht, aber äußert eindeutige Bedenken.

Diskussion zu diesem Zeitpunkt irreführend

Vermitteln lässt sich eine Absage der Einschulungen zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer, wenn Abschlussklassen wieder in die Schule dürfen und die 9. Klassen zeitversetzt auch. Ebenso wenn man Geschäfte unter Auflagen wieder öffnet. Sicher sind in den Geschäften nicht so viele Personen direkt auf einem “Haufen”, wie bei einer Einschulung, aber wie es vor den Läden aussehen wird, muss sich erst zeigen. Ebenso ob man es geschafft hat der Bevölkerung zu vermitteln, dass sie zwar Shoppen dürfen, aber die Kontaktbeschränkungen weiter gelten.

Einschulungen sorgen im Netz für Diskussionen, aber auch Lösungsansätze

Das man nicht im ganz großen Rahmen Zuhause, oder in einer Gaststätte feiern können wird, sehen viele Nutzer in den sozialen Medien ja noch ein. Aber das man den ABC-Schützen ihre Feierstunde in der Schule eventuell nehmen möchte nicht.
Dabei gibt es sogar ganz praktische Ideen, den Corona-Zeiten angepasst.
So schlagen einige eben vor, dass ganze im Freien auf dem Schulhof zu machen, da dort der Abstand nicht das Problem sein dürfte. Oder eben mit Mundschutz und nur mit den Eltern, zeitlich versetzt für jede Klasse. Alles Ideen die an diese Zeit angepasst sind.
Bei einem sind sich alle einig, dass Erlebnis der Einschulung, der Übergang in einen neuen Lebensabschnitt der Kinder, darf nicht abgesagt werden. Eine Zuckertüte bekam schließlich jeder von uns.

Die Kultusminister der Länder haben sich bis jetzt noch nicht geäußert, aber vielleicht wären sie gut beraten, die momentanen Diskussionen zu verfolgen. Die Eltern sind kreativ, vielleicht werden es die Minister ja auch.

(Red)

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