Kommentar: Schulschließung und soziale Medien

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Foto: gs-hettstedt2.bildung-lsa.de

Gestern war es soweit, Stadtratsitzung und ein Punkt der Schulentwicklungsplan, wo es um die Grundschule II und dehren Zukunft ging. Die Diskussion um Schließung oder Erhalt ging somit in die letzte Runde… das Ergebnis ist inzwischen bekannt… Schließung zum Schuljahresende.

Als wir dies heute, in Form des MZ Artikels zu dem Thema, veröffentlichten, entbrannte eine hitzige Diskussion wo einige ihr Bestürzen und andere ihren Unmut bekundeten, was zu einer lebhaften, wenn auch verspäteten Diskussion führte, denn diese Diskussion, die dort heute geführt wurde, wäre manchem Stadtrat sicherlich im Vorfeld der gestrigen Sitzung lieber gewesen. Fast regelmäßig war die bevorstehende Schließung Thema in der Presse, jedoch sah manch einer sich von dem Thema wohl erst heute überrascht.

Man kann über die Gründe für die Schließung natürlich lebhaft streiten, aber warum wurde dies nicht im Vorfeld aktiver getan? Ob die Prognosen stimmen, oder man andere Prognosen und Ideen/Vorschläge hat… all dies war im Vorfeld möglich. Wir haben einen Stadtrat den man ansprechen kann, man kann aktiv an jeder Stadtratsitzung teilnehmen und hat sogar Rederecht im ersten Teil. Warum erst jetzt? Der Beschluß ist gefasst. Unumgänglich.

Das einige wieder auf der Schiene der Flüchtlinge und AFD reiten mussten, weil diese ja alles bekommen („da ist Geld da und für deutsche Kinder nicht“), darauf sagen wir nur eins… für die Flüchtlinge ist der Landkreis zuständig. Die ewig Gestrigen werden es sicherlich wieder nicht verstehen… oder verstehen wollen. Diskussion zwecklos.

Hochachtung an dieser Stelle an die Kupferstadt Hettstedt, die bei uns sachlich kommentiert und versucht hat, dass Gewirr an Vorwürfen und Zuständigkeiten (Stadt oder Landkreis, sowie Grundschule und Gymnasium) zu erklären und zu erläutern.

Wir waren einfach nur verwundert, WARUM sich vor dieser Entscheidung keiner so stark gemacht hat für die „GS II“, wenn doch so viele Ideen und Auswege hatten.

Hinweis: Dies ist ein redaktioneller Kommentar, welcher eine Meinung und keine allgemeine Pressearbeit wiederspiegelt.

 

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