Landrätin Klein fordert Kompromisse – Ich fordere Mut zum Landkreis

Ein Kommentar zu „Neuer Kreistag gewählt – Landrätin Angelika Klein (Linke) fordert Kompromisse“ erschienen am 07.06.2019 in der Mitteldeutschen Zeitung.

 

Die neuen Mitglieder des Kreistages sind gewählt. Gewählt von den Bürgerinnen und Bürgern, um auch ihre Interessen zu vertreten und ich kann nur hoffen, dass unsere Vertreter im Kreistag dies auch tun.

Im Gegensatz zu unserer Landrätin, die gleich schon mal Kompromisse einfordert. Man solle als Mitglied weniger auf seine eigenen Städte und Gemeinden schauen, sondern an das große Ganze denken. Man solle den Landkreis über seine Grenzen hinaus bekannt machen.

Als was bekannt machen werte Frau Klein?

Als Region, die durch leere Kassen der Gemeinden und Städte dazu verdammt ist, nicht investieren zu können? Wo alljährlich die Kreisumlage zu weiteren lähmenden Einsparungen führt. Unsere Orte nur noch Haushalte unter Auflagen bekommen und man sich bald kaputt spart? Wo in absehbarer Zeit die freiwilligen Ausgaben (Vereine, Kultur, Freibäder,…) auch gestrichen werden müssen, um am Ende doch in der Klemme zu sitzen, weil die Kreisumlage mal wieder alle Sparbemühungen zu Nichte macht?

Ich fordere alle neuen Kreistagsmitglieder auf, für unsere Region Politik zu machen. Dem Kaputtsparen von Frau Klein entgegen zu treten.

Frau Klein, sie als Landrätin sind in erster Linie dem Landkreis und dessen Städten und Gemeinden verpflichtet und nicht dafür da, mit Magdeburg zu kuscheln. Der Landkreis steht vor dem finanziellen Bankrott. Investitionen um irgendwas zu bewegen… dafür haben die Städte und Gemeinden kein Geld mehr.

Hören Sie auf sich vor dem Land zu verbeugen, sondern fordern Sie, wie schon sehr oft gefordert, Hilfe vom Land. Diese Möglichkeit besteht, man muss es nur entschlossen machen.

Keine Kompromisse sind gefragt, sondern klarer Mut etwas zu ändern.

 

Ein Kommentar von: André Kosig

Related posts