Landratskandidat Carsten Reuß macht Pandemiebekämpfung zum Thema – Luca App zentraler Baustein

Bis jetzt war die Corona-Pandemie kein großes Thema im Wahlkampf der Kandidaten um das Amt des Landrats in Mansfeld-Südharz, zumindest nicht offiziell. Jetzt aber wagt Kandidat Carsten Reuß den Schritt nach vorn und das mit einer Softwarelösung, die bis letzten Monat zwar immer mal wieder in den Medien auftauchte, aber nie von offiziellen Stellen benannt wurde, die Luca App.
„Ich hab mich eingehend mit der App und deren vielfältigen Möglichkeiten befasst und nutze sie bereits privat und geschäftlich selbst.“ sagt Carsten Reuß gleich zu Beginn. „Es ist so simpel eine Kontaktverfolgung zu machen und das auch noch verschlüsselt. Einfacher geht es wirklich nicht.“

– Erklärung Luca App –

Einmal installiert, führt die App durch die Registrierung und endet mit einer Verifizierung der eigenen Handynummer mittels Kontrollcode per SMS.
Nun hat man seinen eigenen verschlüsselten QR-Code mit dem man sich in Restaurants, bei Veranstaltungen, oder auch bei Freunden einchecken kann und somit sein Kontakttagebuch und das des zum Beispiel Restaurants füttert. Wie bereits erwähnt alles verschlüsselt.
Kommt es nun zu einer Ansteckung, so kann man (wenn die Gesundheitsämter alle eingebunden sind) seine Kontaktliste via Autorisierungscode freigeben und das Gesundheitsamt kann auf die Daten zugreifen und eventuelle Kontakte warnen. Die Freigabe ist freiwillig.
Ebenso kann das Gesundheitsamt auch das Restaurant, in dem man vielleicht war, kontaktieren und um Freigabe der Daten für den entsprechenden Zeitraum bitten.
Aufgrund der bereits digital vorliegenden Daten, lassen sich so schnell mögliche Hotspots ermitteln und kontrolliert schließen. Nicht wie bisher den gesamten Landkreis.
Das ganze System basiert wie schon die Corona-WarnApp auf Freiwilligkeit, jedoch mit einem weitaus höherem Nutzen für alle. Besser einen Hotspot schließen, als einen ganzen Landkreis dicht zu machen.

3 Q&A zum Thema an Carsten Reuß

Wie könnte ihrer Meinung nach, diese App uns allen helfen?

Nachdem die Öffnung der Unternehmen wieder erfolgt ist, gilt es bürokratische Hürden auf ein Minimum herunterzufahren. Durch die App wird die notwendige Kontaktverfolgung unbürokratisch und mit wenig Zeitaufwand realisierbar. Gleichzeitig könnte es ein wichtig Mittel sein, um ein zukünftiges Öffnungsszenario inzidenzunabhängig zu gestalten. Das erhöht die Planbarkeit für die Unternehmer erheblich.

Knackpunkt bleibt die Anbindung an das Gesundheitsamt. Wie wollen sie das erreichen?

Am Montag wird hoffentlich die einheitliche Einführung der App beschlossen. Wenn dies erfolgt ist, vereinbare ich einen Gesprächstermin mit dem Gesundheitsamt. Drei Unternehmen habe ich für eine Testphase bereits an der Hand. Weitere sind herzlich willkommen.

Wie möchten sie die App den Bürgern in MSH „schmackhaft“ machen?

Der Datenschutzaspekt ist sehr wichtig. Im Gegensatz zu der aktuellen Zettellösung können sich die Nutzer sicher sein, dass mit ihren Daten sehr sorgfältig umgegangen wird. Alle eingegeben Daten werden erst für das Gesundheitsamt lesbar, wenn ein begründeter Bedarf besteht. In der Einrichtung und Handhabung ist die App sehr einfach und durch die Möglichkeit der Offlinenutzung ist sie gerade für unsere älteren Mitbürger sehr einfach anzuwenden.

Weitere Informationen zur Luca App

Weitere Informationen zu Carsten Reuß

(Red)

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