Münchener Landgericht verbietet Whatsapp-, Facebook- und Instagram-Apps in Deutschland – und nun?

Die Smartphone-Apps von Whatsapp, Instagram und Facebook verstoßen in ihrer derzeitigen Form gegen Patente, die Blackberry hält. Das Münchener Landgericht hat daher entschieden, dass Facebook diese Apps in Deutschland nicht mehr anbieten darf.

Werbung
Werbung

„Durch die Urteile ist faktisch das Anbieten und Liefern der vorgenannten Anwendungen in der BRD zur Benutzung in der BRD verboten, soweit sie die klagegegenständlichen Patente nutzen,“ macht die Sprecherin des Landgerichts deutlich. Facebook könne dem Verbot nachkommen, indem es die Apps „überhaupt nicht mehr anbietet und liefert oder diese vorher so modifiziert, dass die konkret angegriffene Funktionalität abgeändert wird.“

Facebook zeigte sich nicht beunruhigt und teilte mit, man werde eventuell in Berufung gehen, aber keinesfalls die Bereitstellung der Apps stoppen. Inzwischen habe man beim Bundespatentgericht die Gültigkeit der dem Urteil zugrunde liegenden Patente angefochten und warte auf die entsprechende Entscheidung.

Muss sich der Nutzer Sorgen machen? – NEIN

Für den Fall, dass Blackberry das Verbot durchsetzen wolle, stünden bereits Updates bereit, die die beanstandeten Funktionen aus den betroffenen Apps entfernen würden, stellte ein Facebook-Sprecher klar. Ohnehin handele es sich dabei nur um wenige spezifische Komponenten.

(t3n, red)

Werbung

Related posts