Ruthe Cartoon erzielt Rekordsumme von 40.050 Euro –

Der Comic-Zeichner Ralph Ruthe versteigerte vergangene Woche eines seiner Werke für den Caritasverband Siegen-Wittgenstein. Bis Sonntag stand der Cartoon auf Ebay zur Auktion.

Auf der Zeichnung zu sehen sind die bei Fans beliebten “Dreihörnchen”. Es handelt sich dabei um die Originalzeichnung einer seiner beliebtesten Cartoons: “Mid haissm Löffel wiiiirds noch viiiiiel creeemigaaaa”. Schon nach einer Nacht war das Gebot auf mehr als 3.000 Euro gestiegen.

Das überraschte auch den Comic-Zeichner selbst. “Das ging schnell”, schreibt Ruthe auf Facebook mit einem Screenshot des aktuellen Gebots.

Der Erlös kommt dem Projekt “Hörst du mich” vom Caritasverband Siegen-Wittgenstein zu Gute. Das Projekt richtet sich an Kinder und Jugendliche von lebensbedrohlich erkrankten Eltern und bietet Informationen, Beratung und Begleitung an.
“Jedes Jahr gibt es 200.000 Kinder in Deutschland, von denen ein Elternteil neu an einer Krebserkrankung erkrankt – und es existiert keine regulär finanzierte Versorgungs- und Beratungsstruktur. Das Angebot der Caritas liegt genau zwischen Krankenversicherung und Jugendhilfe. ” schreibt Ruthe. Deshalb setzt er sich für das Siegener Projekt ein.

Rekordsumme von 40.000 Euro

Ralf Ruthe spenden regelmäßig Bilder um Spenden zu sammeln für Hilfangebote. So gingen 2019 an Alzheimer Forschung Initiative e.V. 2510 Euro.
Doch dieses Jahr ist selbst der Cartoonist mehr als sprachlos, als die eBay Auktion bei 40.050 Euro endete und das Geld sogar sofort gezahlt wurde.

“Gestern Abend lief die Ebay-Auktion eines von mir gestifteten Cartoon-Originals zugunsten des Caritasverband Siegen-Wittgenstein e.V. aus. Das Höchstgebot waren unglaubliche 40.050 € – Rekord! … Höchstbietende gestern war Hanna Schäfer. Ich weiß ja, dass mir hier viele freundliche und großzügige Menschen folgen, aber so ein Gebot ist echt eine neue Dimension. Frau Schäfer ist keine Fake-Bieterin und hat sogar bereits an den Verein überwiesen.” lässt Ruthe über seine Facebook-Seite völlig überwältigt wissen.
Iris Dittmann vom Caritasverband: „Es existiert keine reguläre Versorgungs- und Beratungsstruktur und wir haben schon viel versucht, auch viel Enttäuschung erlebt. Mit dem Betrag können wir jetzt die Stelle aufstocken, die Kollegin braucht dringend Verstärkung.“

Gutes tun geht als auch in Coronazeiten.

(Red)
Foto: Ralph Ruthe Facebook

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