Schulleiter fordern einheitlichere Corona-Regeln – Es herrscht Verunsicherung im Land

Die Schuldirektoren in Sachsen-Anhalt kritisieren das Corona-Schutzkonzept der Landesregierung. Die Vorsitzende des Verbandes der Schulleitungen, Petermann, sagte, man brauche verbindlichere Vorgaben. So gebe es beispielsweise zur Maskenpflicht viele verschiedene Meinungen bei Eltern, Lehrkräften und Schülern. Die Telefone stünden bereits jetzt nicht mehr still, weil die Eltern Fragen hätten. Petermann kritisierte außerdem die Fragebögen für die Eltern. Darin soll gefragt werden, ob Schüler in einem Risikogebiet waren und ob sie positiv getestet wurden. Laut Pertermann könnten Eltern die Auskunft verweigern oder die Bögen zu spät abgeben. Das Corona-Schutzkonzept der Landesregierung schreibt nur an den ersten beiden Tages des neuen Schuljahres eine Maskenpflicht auf dem Schulgelände vor, nicht aber im Unterricht. Für die Zeit danach sollen die Schulleiter selbst entscheiden.

(MDR.de)

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