Stadtseniorenrat auf Schloss Gerbstedt – Läuft ja gut mit der Gastronomie in der Kupferstadt

Gleich vorweg, dass es einen Stadtseniorenrat in der Kupferstadt gibt, finde ich durchaus positiv. Das man dafür nicht Hettstedter sein muss, gut… das lässt an der ganzen Sache schon etwas zweifeln, aber gut.

Schaut man sich die Ziele und Wünsche des Rates auf der Homepage einmal an, scheint es durchaus ein lohnenswerter Versuch zu sein, die Interessen der älteren Generation in das Geschehen der Stadt zu integrieren.

Zitat: „Ziel ist der Aufbau eines Netzwerkes mit der Stadtverwaltung und Organisationen und Verbänden sowie die Vermittlung von Anlaufstellen und Ansprechpartnern bei Fragen und Problemen.

Soweit so gut. Schaut man dann jedoch mal in die Veranstaltungen, so scheint es mit dem Aufbau des Netzwerkes nicht so weit her zu sein und mit der Kupferstadt gleich gar nicht.

Da lädt man zum heiteren Stell dich ein auf Schloss Gerbstedt ein. Zu Kaffee und Kuchen mit anschließendem Tanz.

Schloss Gerbstedt? Kupferstadt Hettstedt? OK nichts gegen Ausflüge und es sei dem Schloss gegönnt, aber hat Hettstedt keine passende Lokalität zu bieten? Zumal man noch freundlich darauf hinweisen muss, dass man zum Schloss-Café ein paar Stufen überwinden muss.

Hust… Alter König, Erdbeere, Ratskeller, Waldcafé wären da mal nur 4 barrierefreie Beispiele in der Kupferstadt, für die der Stadtseniorenrat ja da sein will.

Einzig das Seniorenfrühstück findet momentan, laut Veranstaltungskalender, in der Kupferstadt statt. Da drängt sich schon etwas die Frage auf, inwieweit ernsthaft hier produktive Ergebnisse zu erwarten sind, wenn man sein Geld schon in andere Gemeinden trägt, weil scheinbar Hettstedt zum „feiern“ nicht taugt.

Lieber Stadtseniorenrat, vielleicht etwas mehr auf die Stadt konzentrieren, in der ihr tätig sein wollt und das „netzwerken“ anfangs über das feiern stellen, auch wenn es euch gegönnt sei.

 

Ein Kommentar von André Kosig

Artikelbild: Logo Stadtseniorenrat Facebookseite

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