Thüringen will raus aus den Coronabeschränkungen – Und Sachsen-Anhalt? / Ein Kommentar

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow will ab dem 6. Juni auf alle bundesweit geltenden Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus verzichten. Sollte die Zahl der Infizierten aber die 35 auf 100.000 Einwohner überschreiten will er lokal reagieren.
Wäre dies auch ein Weg für Sachsen-Anhalt, fragen sich nun viele und viele wünschen sich auch eine Normalität wie vor Corona zurück. Sachsen-Anhalt hat gut 500 weniger Infizierte als Thüringen, was die Frage nach dem selben Weg wohl mit einem “ja” beantworten lässt. Aber die vergangenen Tage haben auch gezeigt, dass Lockerungen schnell Hotspots produzieren können und lokale Maßnahmen dann aus dem Boden gestampft werden müssen.
Sind lokale Lock Downs somit die Lösung?
Ich denke nein. Aber was kann Sachsen-Anhalt machen?
Ich denke das weitere Lockerungen kein Problem darstellen, wie zum Beispiel die Kontaktbeschränkungen, oder auch kleinere Veranstaltungen.
Allerdings sollte man nicht wie Herr Ramelow auf lokale Lock Downs setzen. Es dürfte effektiver sein, wenn die Landkreise die Maßnahmen im Falle eines Ausbruchs koordinieren. Bleibt abzuwarten, wie sich Sachsen-Anhalt in der nächsten Beratungsrunde verhält.

(Red/AK)

Der Kommentar gibt die Meinung des Verfassers wieder und muss nicht der Meinung der Redaktion entsprechen.


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