Vor 20 Jahren wurde Alberto Adriano zu Tode geprügelt – Gegen das Vergessen

Am 11. Juni 2000 wurde der Mosambikaner Alberto Adriano im Stadtpark von Dessau von drei Neonazis auf brutale Weise zu Tode getreten. Die Bundesanwaltschaft sah in diesem Fall die innere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland beeinträchtigt und übernahm die Ermittlungen. Nach nur zwei Monaten wurden die Täter verurteilt: zwei von ihnen zu Jugendstrafen, einer zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Die Täter hatten im Prozess nichts bereut.

In der Nacht vom 10. auf den 11. Juni 2000 betranken sich Neonazis, sie grölten lautstark neonazistische Songtexte, schaukelten sich auf und trafen schließlich im Dessauer Stadtpark auf Alberto Adriano. Die menschenverachtende Ideologie hinter den 3 jungen Tätern und den von ihnen gegrölten Songtexten wurde bittere Realität. Alberto Adriano wurde von ihnen so brutal zusammengeschlagen und getreten, dass seine massiven Verletzungen drei Tage später zu seinem Tod führten.

(Red)

Foto: gelebtedemokratie.de

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