Vorerst keine Notbremse in Sachsen-Anhalt bei Inzidenz über 100

Sachsen-Anhalt wird auf den neuerlichen Anstieg der Corona-Zahlen nicht sofort reagieren. Regierungssprecher Matthias Schuppe sagte MDR SACHSEN-ANHALT, mit Blick auf die Inzidenz werde zunächst nichts rückgängig gemacht von dem, was jetzt gelte. Demnach dürfen Geschäfte weiterhin mit Kunden Einkaufstermine vereinbaren und die Baumärkte geöffnet bleiben.

Eine Ausnahme sei die beschlossene Aussetzung der Präsenzpflicht an weiterführenden Schulen. Nach den Worten Schuppes wird auch nach sieben Tagen mit einer Inzidenz von über 100 nicht automatisch die Notbremse gezogen. Zunächst solle geschaut werden, wie es zu der gestiegenen Inzidenz gekommen sei. Als einen möglichen Grund nannte der Regierungssprecher, dass in Kitas und Schulen mehr getestet wird. Bei der Entscheidung über künftige Corona-Maßnahmen soll der Blick den Angaben nach auch mit auf die Intensivstationen gelenkt werden. In Sachsen-Anhalt verharrt der Corona-Inzidenz-Wert nach Angaben des Robert-Koch-Institutes seit drei Tagen bei über 100.

Der Landkreis Harz verschärft wegen der gestiegenen Infektionszahlen unterdessen die Kontakt-Beschränkungen.

Demnach darf sich ein Hausstand im öffentlichen Raum mit höchstens einer weiteren Person treffen. Kleinkinder unter drei Jahren zählen nicht dazu.

Quelle: MDR Morgenticker

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