Zivilcourage – Pflegehelferin bringt verletzten Mann ins Krankenhaus

Nachts bei Regen auf einer dunklen Landstraße, erschrickt man sich im Auto vor einem Schatten, der scheinbar aus dem Nichts an einen vorbeihuscht. So könnte ein guter Horrorfilm beginnen, aber dies geschah am vergangen Samstag einer jungen Pflegehelferin und ihrer Freundin zwischen Gerbstedt und Hettstedt auf ihrem Heimweg.
Jeder andere würde einfach weiterfahren, aber sie drehten um und fanden einen 71 jährigen Mann. Als sie ihn vorsichtig zur Rede stellten, bemerkten beide die Blessuren im Gesicht des Mannes und die Geschichte wurde haarsträubend. Er erzählte ihnen von seinem Tag und das er in Gerbstedt war, um seine Betreuerin (aus Gründen die wir hier nicht veröffentlichen werden) zu sprechen. Diese wies ihn aber ab und er machte sich auf den Rückweg nach Mansfeld, wo ihn die Pflegehelferin nur knapp verfehlte, sonst wäre es zu einem Drama gekommen.
Die beiden jungen Frauen versorgten den Mann mit Trinken, da er stark dehydriert wirkte. Noch völlig irritiert von dem Beinaheunfall und der Geschichte des Mannes, boten die Helferinnen dem Mann an, ihn in die Helios Klinik nach Hettstedt zu bringen, weil er nicht nach Hause wollte. Dieses Angebot nahm er dankbar an.

Jetzt waren die Pflegehelferin und ihre Freundin bei ihrer Ehre gepackt und fuhren zurück nach Gerbstedt, um die Betreuerin eigenmächtig zur Rede zu stellen. Diese lies sich von ihrem Mann leugnen und so bekamen beide keine Antworten, warum sie dem Mann nicht geholfen hat und ihn weg schickte.
Dem Mann geht es, nach uns vorliegenden Informationen, den Umständen entsprechend gut.

(Redaktionsnetzwerk Hettstedt Live/André Kosig)

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